Aus gegebenem Anlass haben wir die Geschehnisse und Erfolge der jüngsten Zeit in einem Brief zusammengefasst:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Ausbruch von Ebola gefährdet Tausende Menschen in Westafrika. Bisher gibt es noch keine Fälle von Ebola in Ghana und wir hoffen, dass dies so bleibt. Angesichts begrenzter medizinischer Versorgung und begrenzter wirtschaftlicher Mittel in der Region sind die Aufklärung der Bevölkerung und hygienische Präventionsmaßnahmen nun das wichtigste Schutzinstrument.

Hierzu soll auch unsere kleine Ambulanzstation im Norden Ghanas, in dem Dorf Bachabordo, einen Beitrag leisten.

Der Norden Ghanas ist bisher noch wenig entwickelt. Die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft. Für viele Dorfbewohner ist es kaum möglich, ein Krankenhaus zu erreichen, da es nur wenige Transportmittel gibt. Um den Kranken in Bachabordo und den umliegenden Dörfern eine ortsnahe Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, haben wir in Kooperation mit der Diözese Yendi eine Ambulanzstation gebaut.

Im Oktober 2013 haben wir diese Clinic mit einer Basisausstattung in Betrieb genommen. Das bedeutet, dass ein ausgebildeter Krankenpfleger dort arbeitet und die Patienten aus den umliegenden Dörfern behandelt.

Nachdem der erste Schritt gelungen ist, planen wir das Behandlungsspektrum der Clinic zu erweitern, sodass auch fachärztliche Operationen bzw. Behandlungen durchgeführt werden können.

Im Mai 2014 hat das Bistum Münster, zu dessen Diözesanpartnerschaft mit Nordghana unser Verein „Hope for Ghana e.V.“ gehört, eine komplette neue Klinikausstattung im Wert von ca. 35.000 EUR gesponsert. Diese ist nun per Schiff in der Hauptstadt Accra angekommen und wartet darauf, von uns in der Clinic installiert zu werden.

Die Arbeit in der Ambulanzstation erfordert weiteres Personal, da sie von dem einen Krankenpfleger allein nicht mehr zu leisten ist.

Die Voraussetzung für die Einstellung weiterer Mitarbeiter ist eine einfache Personalunterkunft mit einigen Schlafräumen, Küche und Bad. Dafür benötigen wir dringend Spenden.

Unser zweites Anliegen ist eine Solaranlage, da die Stromversorgung der Clinic derzeit nicht durch die öffentliche Energieversorgung gewährleistet werden kann. Eine Clinic mit professionellen Behandlungsmöglichkeiten aber ohne Strom ist nicht auszudenken!
Daher wurde uns in diesem Jahr 2014 von einer internationalen gemeinnützigen Organisation avisiert, dass der „clinic“ eine Solaranlage gesponsert wird. Daran ist allerdings die Voraussetzung geknüpft, dass wir einen Eigenanteil von 20% aufbringen. Da die „clinic“ derzeit keine Einnahmen erzielt, sind wir auf Spenden angewiesen.

Mit unserer clinic versuchen wir etwas zu leisten, das dem Prinzip der „Nachhaltigkeit“ entspricht. Unsere Arbeit ist auf langfristige Erhaltung ausgerichtet, indem wir die örtlichen kirchlichen Träger der Clinic bei dem Aufbau der notwendigen Strukturen unterstützen möchten und die Clinic sodann, wenn sie etabliert ist, in das örtliche kirchliche Gesundheitssystem integrieren wollen.

Unser langfristiges Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen in der unterentwickelten Region Nordghana in Bezug auf die Behandlung von Verletzungen und Krankheiten, Hygiene und Prävention von Infektionskrankheiten langfristig zu verbessern. Später wird die Unterstützung bei Schwangerschaft und Entbindung hinzukommen.

Vorstand 2014-2016

Vorstand 2014-2016

Für die kommenden Investments (Solaranlage und Personalunterkunft) planen wir Ausgaben in Höhe von 15.000 EUR. Uns ist bewusst, dass dies ein großer Betrag ist, der nur durch die wohlwollende Unterstützung vieler Helfer erzielt werden kann.

Wir wären Ihnen für eine Unterstützung unseres Projekts in Bachabordo sehr dankbar.

Herzliche Grüße Im Namen des Vorstands des Vereins „Hope for Ghana e.V.“

 

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