Mit der Unterstützung der Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung wird die Ambulanzstation von „Hope for Ghana e. V.“ in Bachabordo jetzt mit einer vollwertigen Ausstattung versehen. Dieses Projekt wird auch mit Fördermitteln des Bistums Münster und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Von links: Mons. Thomas Tobila Anamooh, Carsten Wellbrock (Eyerund-Stiftung – Geschäftsführer und Vorstandsmitglied), Holger Humboldt (Hope for Ghana e. V. - Schatzmeister), Monika Fischer (Hope for Ghana e. V. - 1. Vorsitzende) und Lutz Althüser (Hope for Ghana e. V. – 2. Vorsitzender)

Von links: Mons. Thomas Tobila Anamooh, Carsten Wellbrock (Eyerund-Stiftung – Geschäftsführer und Vorstandsmitglied), Holger Humboldt (Hope for Ghana e. V. – Schatzmeister), Monika Fischer (Hope for Ghana e. V. – 1. Vorsitzende) und Lutz Althüser (Hope for Ghana e. V. – 2. Vorsitzender)

Ohne diese dringend notwendige Erweiterung der medizinischen Ausstattung ist ein dauerhafter Betrieb der Ambulanzstation nicht zu gewährleisten. Aus diesem Grund nahm der Vorstand von „Hope for Ghana e. V.“ im vergangenen Jahr Kontakt mit dem Geschäftsführer der Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung, Carsten Wellbrock, auf. Die Eyerund-Stiftung unterstützt seit ihrer Gründung im Jahr 2002 zahlreiche Projekte in der Kirchenprovinz Tamale/Nordghana. Gefördert werden wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in den Bereichen Gesundheitspflege, Schulbildung, berufliche Ausbildung und Kleingewerbebetriebe sowie die Errichtung von Kirchen und kirchlichen Gemeindezentren.

In diesem Sinne nahm der Vorstand der Eyerund-Stiftung auch das Projekt „Ausstattung einer Ambulanzstation in Bachabordo“ an und beantragte unter anderem Fördermittel beim Land sowie beim Bistum Münster (Referat Weltkirche). Für eine mehr als ausreichende Ausstattung der Station sind Ausgaben in Höhe von rund 40.000 Euro notwendig. Mit Hilfe der Förderer und der Eigenmittel von „Hope for Ghana e. V.“ und der Eyerund-Stiftung konnte das Projekt starten. Die medizinische Ausstattung sowie die Einrichtung stellt die Firma prolabor GmbH aus Hilter a. T. W.. Voraussichtlich wird schon im nächsten Monat der Container beladen und nach Tema in Ghana verschifft.
Vor Ort wird Pfarrer Mons. Thomas Tobila Anamooh den Transport sowie die Einrichtung begleiten. Derzeit verbringt er ein Sabbatjahr in der Kirchengemeinde Ss. Mauritius-Maria Magdalena in Ibbenbüren.

Über die weiteren Entwicklungen dieses Projektes und der Einrichtung vor Ort werden wir Sie hier informieren.

Bericht der Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung:

Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung ermöglicht dem „Verein Hope for Ghana e. V.“ die Ausstattung einer Ambulanzstation in Bachabordo

Bachabordo ist ein Dorf, unweit von der alten Königsstadt Yendi entfernt, dort leben ca. 2.100 Menschen von der kargen Landwirtschaft. Die meisten Bewohner sind Kleinbauern und betreiben sowohl Land- wie auch Viehwirtschaft.

Eine Besonderheit ist der hohe Kinderanteil und die damit einhergehende Einrichtung einer Grundschule, die ab 6 Jahre besucht werden darf.

Für die Dorfbewohner gibt es keine Möglichkeit „irgendeine Medizinische Versorgung“ zu erhalten. Bis 1994 gab es einen mobilen Gesundheitsdienst; Ordensschwestern fuhren mit einem Pick-up in die Dörfer westlich von Yendi, um den Menschen die nötige medizinische Versorgung zu ermöglichen. Doch durch den ethnischen Konflikt in der nordöstlichen Region von Ghana wurde im Jahr 1994 zusammen mit dem Pfarrhaus der Kathedrale in Yendi auch der mobile Gesundheitsdienst zerstört. Seitdem war die Region bis zur Errichtung der Ambulanzstation ohne ausreichende medizinische Versorgung.

Um diese notwendige medizinische Versorgung zu leisten wurde die Ambulanzstation in Zusammenarbeit mit der Diözese Yendi und dem Ministry of Health errichtet. Das Projekt wird vom Verein „Hope for Ghana e. V.“ vertreten durch die Vorsitzende Monika Fischer unterstützt und begleitet. Auch die Dorfbewohner leisten mit der Unterstützung bei dem Bau der Ambulanzstation und aller Reisenden, sowie des Personals ihren Anteil.

Besonders die häufigen Erkrankungen wie Malaria oder Typhus sind ohne Medikamente nicht zu bekämpfen. Aber auch Hepatitis, Tuberkulose und HIV-Erkrankungen treten außerordentlich häufig auf. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Unterstützung schwangerer Frauen und der Entbindung liegen, so wurde zuvor lediglich im Rahmen einer Frauengemeinschaft des Dorfes entbunden. Letzteres hatte allerdings eine hohe Komplikationsrate.

Die Station verfügt über eine autonome Stromversorgung über einen Generator, sowie einem Schalttablo, das bereits über eine Erweiterung für den zusätzlichen Solarbetrieb verfügt. Somit konnte die Ambulanzstation voll mit Lampen und Steckdosen ausgestattet werden. Des Weiteren wurde ein eigenes Klärsystem für das Abwasser des täglichen Betriebes und der sanitären Anlagen installiert.

Um den Betrieb und die Abläufe auf Dauer zu gewährleisten, war es nun notwendig, die medizinische Ausstattung ausreichend zu erweitern. Der Verein „Hope for Ghana e. V.“ nahm im Jahr 2013 Kontakt mit dem Geschäftsführer der Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung Herrn Carsten Wellbrock auf. Die Eyerund-Stiftung unterstützt seit ihrer Gründung im Jahr 2002 zahlreiche Projekte in der Kirchenprovinz Tamale/Nordghana. Gefördert werden wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen im Bereich der Gesundheitspflege, der Schulbildung, der beruflichen Ausbildung und Kleingewerbebetriebe. Auch die Errichtung von Kirchen und kirchlichen Gemeindezentren werden von der Stiftung unterstützt. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.eyerund-stiftung.de!

Der Vorstand der Eyerund-Stiftung nahm das Projekt „Ausstattung einer Ambulanzstation in Bachabordo“ an und beantragte u. a. Fördermittel beim Land NRW sowie beim Bistum Münster (Referat Weltkirche). Um die Ambulanzstation mehr als ausreichend auszustatten, sind Ausgaben in Höhe von rd. 40.000,00 € notwendig. Mit Hilfe der Förderer und der Eigenmittel von Hope for Ghana e. V. und der Eyerund-Stiftung, konnte das Projekt gestartet werden. Die medizinische Ausstattung sowie die Einrichtung stellt die Firma prolabor GmbH aus Hilter a. T. W.! Wahrscheinlich wird schon im nächsten Monat der Container beladen und nach Tema in Ghana verschifft.

Vor Ort wird Pfarrer Mons. Thomas Tobila Anamooh den Transport sowie die Einrichtung begleiten. Derzeit verbringt er ein Sabbatjahr in der Kirchengemeinde Ss. Mauritius-Maria Magdalena in Ibbenbüren.

26.02.2014

Bericht des Bistums Münster:

Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung und „Hope für Ghana e.V. helfen

Medizinische Betreuung ist im afrikanischen Ghana längst nicht so selbstverständlich wie in Deutschland. Im Dorf Bachabordo im Norden des Landes wird sich diese Situation jetzt allerdings verbessern.

Denn dort ermöglicht die Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung über den Rheiner „Verein Hope for Ghana e. V.“ die Ausstattung einer Ambulanzstation. Fördermittel dafür kommen auch vom Bistum Münster und vom Land Nordrhein-Westfalen.

Bachabordo liegt in der Nähe der alten Königsstadt Yendi. 2.100 Menschen leben hier, darunter überdurchschnittlich viele Kinder. Die meisten Bewohner sind Kleinbauern und betreiben sowohl Vieh- als auch Landwirtschaft.

Bis 1994 gab es in der Region einen mobilen Gesundheitsdienst. Ordensschwestern fuhren mit einem Pick-up in die Dörfer westlich von Yendi und ermöglichten die nötige medizinische Versorgung zu ermöglichen. Doch als Folge des ethnischen Konflikts im Nordosten Ghanas wurde 1994 zusammen mit dem Pfarrhaus der Kathedrale in Yendi auch der mobile Gesundheitsdienst zerstört. Seitdem war die Region ohne ausreichende medizinische Versorgung – bis zur Errichtung der Ambulanzstation.

Gebaut wurde diese in Zusammenarbeit mit der Diözese Yendi und dem Ministry of Health (Gesundheitsministerium). Maßgebliche Unterstützung und Begleitung erhält das Projekt vom Verein „Hope for Ghana e. V.“, vertreten durch die Vorsitzende Monika Fischer. Auch die Dorfbewohner packten mit an.

Zu tun geben wird es auf der Ambulanzstation genug. Besonders die häufigen Erkrankungen wie Malaria oder Typhus sind ohne Medikamente nicht zu bekämpfen. Aber auch unter Hepatitis, Tuberkulose und HIV-Erkrankungen leiden viele Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Unterstützung schwangerer und entbindender Frauen liegen. Bisher fanden Geburten im Rahmen einer Frauengemeinschaft des Dorfes statt, allerdings verbunden mit einer hohen Komplikationsrate.
Die Station ist mit autonomer Stromversorgung per Generator sowie mit einem Schalttableau ausgestattet, das bereits über eine Erweiterung für den zusätzlichen Solarbetrieb verfügt. Daher konnte die Ambulanzstation voll mit Lampen und Steckdosen ausgestattet werden. Des Weiteren wurde ein eigenes Klärsystem für das Abwasser des täglichen Betriebes und der sanitären Anlagen installiert.

Um den Betrieb auf Dauer zu gewährleisten, war nun eine Erweiterung der medizinischen Ausstattung nötig. „Hope for Ghana e. V.“ nahm daher im vergangenen Jahr Kontakt mit dem Geschäftsführer der Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung, Carsten Wellbrock, auf. Die Eyerund-Stiftung unterstützt seit ihrer Gründung im Jahr 2002 zahlreiche Projekte in der Kirchenprovinz Tamale/Nordghana. Gefördert werden wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in den Bereichen Gesundheitspflege, Schulbildung, berufliche Ausbildung und Kleingewerbebetriebe sowie die Errichtung von Kirchen und kirchlichen Gemeindezentren.

In diesem Sinne nahm der Vorstand der Eyerund-Stiftung auch das Projekt „Ausstattung einer Ambulanzstation in Bachabordo“ an und beantragte unter anderem Fördermittel beim Land sowie beim Bistum Münster (Referat Weltkirche). Für eine mehr als ausreichende Ausstattung der Station sind Ausgaben in Höhe von rund 40.000 Euro notwendig. Mit Hilfe der Förderer und der Eigenmittel von „Hope for Ghana e. V.“ und der Eyerund-Stiftung konnte das Projekt starten. Die medizinische Ausstattung sowie die Einrichtung stellt die Firma prolabor GmbH aus Hilter a. T. W. Wahrscheinlich wird schon im nächsten Monat der Container beladen und nach Tema in Ghana verschifft.

Vor Ort wird Pfarrer Mons. Thomas Tobila Anamooh den Transport sowie die Einrichtung begleiten. Derzeit verbringt er ein Sabbatjahr in der Kirchengemeinde Ss. Mauritius-Maria Magdalena in Ibbenbüren.

Weitere Informationen gibt es unter www.eyerund-stiftung.de .

Carsten Wellbrock, 26.02.2014

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